Für Yoga muss man beweglich sein!

Mythos oder Wahrheit?

Man muss kein Akrobat sein

„Du hast eine super Körperhaltung und bist so beweglich.“ Das wird Eva Lenuweit-Metz  gegenüber oft gesagt. Und das kommt nicht von ungefähr. Seit ihrem 18. Lebensjahr hält sich, die heute Mitte-60- jährige, fit mit Yoga. Da war sie schon groß gewachsen und hatte erste Rückenprobleme. So begann sie ihre Yoga-Leidenschaft zu einer Zeit in den 1970er Jahren, als die erste Yoga-Welle auch die Deutschen begeisterte. Heute ist es Trend. Yoga boomt. Im Jahr 2021 gab es in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre rund 3,1 Millionen Personen, die in ihrer Freizeit häufig Yoga machten. Und das hat seine Berechtigung, davon ist unser BERGISCHES Model völlig überzeugt. Aus eigenem Erleben und deshalb sie gibt seit vielen Jahren ihr Wissen weiter.       

Beweglich werden und bleiben

Die gebürtige Wuppertalerin ist eines unserer BERGISCHEN Models, Eva Lenuweit-Metz, lebt und arbeitet bis heute in ihrer Geburtsstadt. Sie ist verheiratet und blickt auf ein erfülltes Berufsleben zurück. Die gelernte Bibliothekarin war über 40 Jahre in der Stadtbibliothek von Wuppertal tätig und ging dann in Rente. Was bleibt, sind ihre Yoga-Kurse. Sie hat sich seit vielen Jahren ein zweites Standbein als Übungsleiterin aufgebaut mit besonderem Augenmaß auf Menschen mit Handicap oder auch Späteinsteiger, oder auch für die, die nicht gerne auf der Matte üben oder nicht können

Bei Yoga steht nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund

Es geht immer um Haltung, Atmung, Meditation. Und das kann jeder erlernen, davon ist sie überzeugt. „Auch Menschen mit Handicap oder Späteinsteiger sind total glücklich und praktizieren Yoga auf dem Stuhl.“ Eva Lenuweit-Merz bemängelt, dass uns oft durch Hochglanzabbildungen vermittelt wird, dass Yoga akrobatische Leistungen fordert. In ihren Kursen überzeugt die Wuppertalerin die Teilnehmerinnen, dass die über 3000 Jahre alte Yoga-Philosophie für alle da ist. Die meisten in ihren Kursen sind Menschen mittleren Alters um die 50 Jahre. Die älteste Teilnehmerin ist 88 Jahre alt. Darunter chronisch Erkrankte mit Multiple Sklerose  oder Frauen und Männer ach Hüft- oder Knie-Operationen. Die meisten von ihnen kommen dann das erste Mal mit Yoga in Berührung und freuen sich darüber, dass es ihnen damit besser geht. 

„Warum sollten zahlreiche Übungen des Yoga Menschen mit Bewegungseinschränkungen vorenthalten bleiben? Auf der körperlichen Ebene geht es  vor allem um Aufrichtung und Beweglichkeit der Wirbelsäule, Linderung von Beschwerden des Bewegungsapparates und Vergrößerung des Lungenvolumens. Auf geistiger Ebene hilft Yoga dabei, eine positive Lebenseinstellung zu erhalten. Ein echter Gewinn an Lebensqualität also“, wirbt Eva Lenuweit-Metz nachhaltig für „ihre“ Sportart.

Was können wir von unserem engagierten bergischen Model lernen? Für Yoga ist man nie zu alt oder vermeintlich zu unsportlich. Namasté.

 

Dieser Mythos ist Teil unserer Aufklärungskampagne "Tu es für dich", in der wir über weitverbreitete Gesundheitsmythen aus den Bereichen Bewegung, Entspannung, Ernährung und Suchtprävention aufklären.

 

Mal mal ein Daumenkino! Denn Kritzeln macht schlau und entspannt die Augen im Homeschooling. Spannende Fakten zum Daumenkino und viele gute Tipps für deine Homeschooling-Fitness gibt’s hier in unserem Blog.

Stundenlang auf den Bildschirm starren: Viele von euch können seit einigen Monaten ein Lied davon singen. Kein Wunder, dass da die Gedanken schon mal abschweifen … und warum auch nicht? Kritzel doch mal auf einem Blatt nebenher, während du zum Beispiel Englischvokabeln paukst.

Kritzeln, auch doodeln genannt, entspannt und hilft euch tatsächlich bei der Konzentration. Das Kritzeln aktiviert die fürs Kreative zuständige rechte Gehirnhälfte. Gemeinsam können beide Gehirnhälften langweilige Informationen viel besser verarbeiten. Was nicht heißen soll, dass Englisch langweilig wäre – nur dass du dir vielleicht die Vokabeln so besser merken kannst!

Ein Daumenkino ist eine andere witzige Idee zum nebenher Kritzeln. Ein paar gleich große Zettel und ein Bild, das sich von Blatt zu Blatt ein klein wenig verändert – da lässt sich schon eine Menge draus machen. Tackere oder kleb die Zettel am linken Rand zusammen und blättere sie dann mit dem rechten Daumen schnell hintereinander ab. Keine Idee fürs Motiv? Unser Oli ist ein super Daumenkinostar!

Eva Lenuweit-Metz

  • geboren in Wuppertal, verheiratet
  • berufstätig bis zur Rente als gelernte Bibliothekarin bei der Stadt Wuppertal
  • Übungsleiterin für Yoga-Kurse mit Schwerpunkt für Menschen mit Handicap oder Späteinsteiger