eSports - gesundes Gaming mit bezuschussten Präventionskursen

Fit & gesund für das nächste Spiel

Gaming ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und zieht sich durch alle Altersgruppen. Das kompetitive Gaming gipfelt im professionellen eSports. Darunter versteht man den "unmittelbaren Wettkampf zwischen menschlichen Spieler/innen unter Nutzung von geeigneten Video- und Computerspielen an verschiedenen Geräten und auf digitalen Plattformen unter festgelegten Regeln“(Quelle: E-Sport Bund Deutschland e. V.). Strukturell ist eSports, wie der klassische Sport, pyramidenartig in Breiten- und Leistungssport untergliedert.

  • Das Fundament: Spieler/innen, die sich weitestgehend unstrukturiert auf Spielplattformen miteinander messen.
  • Die Mitte: eSports- und Sportvereine mit eigenen eSports-Abteilungen, die mit Trainingsangeboten und sozialem Umfeld werben.
  • Die Spitze: (semi)- professioneller eSports, wo die besten und erfolgreichsten Spieler/innen Zugang haben und um hohe Preisgelder spielen.

Doch ganz egal ob eSports oder Hobby-Gaming: ein gesunder Lebensstil wirkt sich nicht nur positiv auf den Alltag aus, sondern hilft auch bei der Steigerung des Leistungsvermögens an der Konsole.

Um eine gesunde Balance zwischen Gaming und Gesundheit zu erreichen, können zertifizierte Präventionskurse, die von gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden, ein elementarer Baustein sein. Qualifiziertes Fachpersonal betreut den Nachwuchs, organisiert ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm und rückt dabei die Gesundheitsförderung in den Vordergrund.

Doch was genau ist ein Präventionskurs und unter welchen Voraussetzungen wird dieser von der Krankenkasse bezuschusst? Die BERGISCHE KRANKENKASSE klärt auf!

Was ist ein Präventionskurs?

Bei einem Präventions- bzw. förderwürdigen Gesundheitskurs handelt es sich um eine wichtige Methode der Gesundheitsvorsorge. Ziel eines Präventionskurses ist es, das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil schrittweise zu entwickeln bzw. zu unterstützen. Das Präventionsangebot beruht auf der Verpflichtung gesetzlicher Krankenkassen, die Gesundheit ihrer Versicherten zu fördern, zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen. Aus diesem Grund beauftragen Krankenkassen die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP), um die Qualitätssicherung sicherzustellen. 

Gesetzliche Krankenkassen erkennen Präventionskurse als zertifizierte Gesundheitskurse an, wenn diese sich nach §20 SGB V auf ein bestimmtes Handlungsfeld konzentrieren. Darunter zählen die Themen:

  • Bewegung

  • Ernährung 

  • Stressreduktion

  • Suchtmittelkonsum

Krankenkassen bezuschussen Präventionskurse

  • Präventionskurse, die dem Qualitätsanspruch der ZPP entsprechen, werden zertifiziert und von Krankenkassen bezuschusst.
  • Gesetzlich Versicherte können sich bis zu zwei Präventionskurse im Kalenderjahr bezuschussen lassen.
  • Der Anteil des Zuschusses ist nicht vordefiniert und fällt von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich aus. Ein Vergleich lohnt sich.

Voraussetzungen

  • Sie sind gesetzlich krankenversichert bzw. müssen zum Start des Präventionskurses gesetzlich krankenversichert sein.
  • Der Präventionskurs muss nach §20 SGB V von der ZPP zertifiziert sein.
  • Sie müssen an mindestens 80 % der Kurseinheiten teilnehmen, beispielsweise an 8 von 10 Kurstagen.
  • Die Abrechnung kann nur mit Ihrer eigenen Krankenkasse erfolgen.

So erhalten Sie den Zuschuss für Ihren Präventionskurs

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