Gaming und Familien im Jahr 2020

Medien und insbesondere Computerspiele sind in vielen Haushalten das Streitthema überhaupt. Was ist erlaubt, ab welchem Alter, wann muss Schluss sein, wie bringen die Elternteile ihre Ansichten übereinander? Seien wir ehrlich: Viele von uns verfallen beim Stichwort Computerspiele immer noch automatisch in eine abwehrende Haltung.

Das hat seine Gründe. Lange haben Medienexperten vor allem auf die Gefahren des Zockens hingewiesen. Durchaus zu Recht, denn die gesundheitlichen Folgen – körperlich wie auch psychisch – können gravierend sein. Stichwort Übergewicht, Stichwort Mediensucht und soziale Isolation.

Im März 2020 rief die WHO unter dem Hashtag #PlayApartTogether dagegen ganz offiziell zum gemeinsamen Zocken auf. In einer Kampagne mit den größten Videospielentwicklern und -vermarktern promotete die Weltgesundheitsorganisation das Gamen als Mittel, während der Corona-Krise mehr zu Hause zu bleiben und damit die Eindämmung des Virus zu unterstützen.

Ist Zocken also gut oder schlecht?

In unserer Reihe „Good game, bad game?“ klären wir, was vom Gaming zu halten ist. Welche positiven Seiten hat das Zocken? Was sind eSports? Wird mein Kind zum Cyberzombie, wenn es Egoshooter zockt? Wann wird es riskant mit dem Spielen, und was kann ich gegen Mediensucht unternehmen?
Überhaupt: Welche Rolle spielen Medien für die Familie? Wir beantworten eure Fragen. Unvoreingenommen und aus aktuellster Perspektive. Für die fachliche Expertise haben wir mit dem Medienpädagogen Andreas Pauly gesprochen.

Kinder und Medien

Medien, besonders in den Händen von Kindern und Jugendlichen, erfordern Fingerspitzengefühl. Konsum, Körper, Bewegung und Ernährung sollte eine erhöhte Aufmerksamkeit zukommen. Während wir eSports fördern, promoten wir ganz aktiv das Bewusstsein für die Selbstverantwortung. Sport ist immer dann gesund, wenn man es richtig angeht. Das ist unser Ziel. Auch beim eSport.

Warum ist eSports ein Thema für eine Familienkasse?

Oktober 2020: Die BERGISCHE Krankenkasse betritt Neuland und richtet ein großes eSport-Turnier aus. Zocken auf Bundesligaebene. Eine gesetzliche Krankenkasse, die sich aktiv für eSports engagiert?! Und das ausgerechnet im traditionsbewussten Bergischen Land?

Wir glauben: Tradition darf den Fortschritt nicht ausschließen – im Gegenteil, sie erdet ihn. Neue Generationen rücken nach. Auch deren Sprache wollen wir sprechen. Ihr, die jungen Familien, wisst am besten, dass es darauf ankommt.

Gaming ist Teil unseres Alltags. Wir haben das verstanden und richten als Krankenkasse daher das Augenmerk auf die Fakten. Zum Beispiel, dass eSport wie andere Sportarten das Gesundheitsbewusstsein fördern kann. Wir erkennen ihn als das an, was er ist: eine Form des Leistungssports. Somit ist im Jahr 2020 unser eSports-Turnier eigentlich ganz normale Sportförderung. Nur eben etwas weitsichtiger als bei anderen Kassen. So einfach ist das.

Wir wissen – es gibt Schöneres als die Krankenkasse zu wechseln.

Deswegen ist bei uns der Wechsel auch so angenehm wie möglich: Sie werden Mitglied und wir machen für Sie den Rest.

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