Ihre BERGISCHE Krankenkasse

in Zeiten der Coronakrise

Wir machen uns für Sie stark – jetzt erst recht! Als Krankenkasse sind wir auch in Zeiten des Coronavirus für Sie da. Und nicht nur das: Wir sehen es als unsere Verantwortung, Sie gut und sicher durch die Krise zu begleiten. Deshalb haben wir die aktuelle Situation zum Anlass genommen, unser Serviceangebot erneut kräftig für Sie zu erweitern.

Extra-Services von uns für Sie:

  • Noch bessere Erreichbarkeit über unseren ausgezeichneten Telefonservice, ein exklusiver Medikamenten-Service für unsere Versicherten – und vieles mehr! Lesen Sie hier alles über unsere umfangreichen neuen Service-Extras.
  • Über unsere App können Sie praktisch alles erledigen, was mit Krankenkasse zu tun hat! Kontaktlos, risikolos, superfix und supersicher.
  • Sie arbeiten aktuell im Home Office? Wir haben wertvolle Tipps für eine gute & ergonomische Arbeitsweise – auch für Ihr Workout zuhause.
  • Arbeitgeber in der Krise finden bei uns schnelle und unbürokratische Hilfe. Mehr dazu hier.
  • Und natürlich stellen wir die aktuellsten Infos zur Corona-Situation hier auf unserer Homepage für Sie bereit.


Bitte bleiben Sie gesund!

Corona Warn App

Die Corona Warn App trägt dazu bei, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Sie dokumentiert die digitale Begegnung zweier Smartphones. So kann die App besonders schnell darüber informieren, falls Sie Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Person hatten. Je schneller Sie diese Information erhalten, desto geringer ist die Gefahr, dass sich viele Menschen anstecken. Deshalb ist die App neben Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, Abstandhalten und Alltagsmasken ein wirksames Mittel, um das Coronavirus einzudämmen. Die Bundesregierung unterstützt die App, weil sie dem Schutz und der Gesundheit der Gemeinschaft dient.

Zum kostenlosen Corona Warn App Download

Was Sie über die Coronaschutzverordnung in NRW wissen sollten

Wie sieht es aktuell in Nordrhein-Westfalen in Sachen Corona aus? 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung informiert tagesaktuell über das Geschehen in NRW. Das sogenannte Corona-Dashboard finden Sie unter: www.giscloud.nrw.de/corona-dashboard.html

Zweiter Lockdown in Deutschland 

Ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, gilt in Deutschland ein strikter Lockdown. Dieser wurde bis mindestens 14. Februar 2021 verlängert. Das bedeutet, dass das öffentliche Leben so gut es geht heruntergefahren wird. Der Einzelhandel bleibt bis auf wenige Ausnahmen vom 16. Dezember 2020 an geschlossen. Ausnahmen gelten für: 

  • Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte und Direktvermarkter für Lebensmittel
  • Abhol-/Lieferdienste sowie Getränkemärkte
  • Reformhäuser und Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien, Optiker und Hörgeräteakustiker
  • Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten
  • Banken und Sparkassen
  • Zeitungsverkaufsläden und Poststellen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Märkte für Tierbedarf

Bewegungseinschränkungen

Für Bewohnerinnen und Bewohner von Kommunen, die bei der 7-Tage-Inzidenz über 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegen, kann der Bewegungsradius vom 11. Januar 2021 an auf maximal 15 Kilometer eingeschränkt werden. Davon ausgenommen sind beispielsweise Fahrten zur Arbeit, Einkäufe und Arztbesuche. 

Maskenpflicht

Ab dem 25. Januar 2021 ist in Nordrhein-Westfalen das Tragen einer medizinischen Maske (OP-/FFP2/KN95/N95-Maske) Pflicht in Bussen und Bahnen, im Handel, in Arztpraxen sowie auf Spielpläzen. Die Pflicht gilt auch in der unmittelbaren Umgebung von Geschäften, an Haltestellen und in Warteschlangen. Ausnahmen gelten für Kinder, die jünger als 14 alt sind. Sie dürfen weiterhin eine sogenannte Alltagsmaske tragen. Grundsätzlich gilt: Kann der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, muss auch am Arbeitsplatz, in allen geschlossenen Räumen und auf öffentlichen Plätzen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. 

Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht droht in Nordrhein-Westfalen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 250 Euro, in Bussen oder Bahnen sind 150 Euro fällig. Zusätzlich haben viele NRW-Kommunen, die als Risikogebiet gelten, bestimmte Straßen und Plätze ausgewiesen, in denen ein Mund-Nase-Schutz getragen werden soll (siehe oben). 

Zulässig sind – außer in den oben genannten Bereichen ­– neben medizinischen Masken auch sogenannte Alltagsmasken oder ein Schal. Bitte denken Sie trotzdem daran, den Mindestabstand von 1,5 Metern zu Ihren Mitmenschen einzuhalten. Weitere Informationen rund um das Thema Masken finden Sie hier

Kostenlose Masken für Ältere und Risikogruppen

Menschen älter als 60 Jahre und solche mit bestimmten Vorerkrankungen (Diabetes Typ II, COPD, Herzinsuffizienz etc.) können sich zwischen dem 15. Dezember 2020 und 6. Januar 2021 kostenfrei drei sogenannte FFP-2-Masken in einer Apotheke abholen. Im Jahr 2021 haben diese Personengruppen Anspruch auf insgesamt sechs weitere Masken. Dazu erhalten sie rechtzeitig vor der Ausgabe zwei Coupons, die für jeweils drei Masken gelten. Es ist eine Eigenbeteiligung von zwei Euro je Coupon vorgesehen. 

Kontaktbeschränkungen

Bis voraussichtlich zum 14. Februar 2021 dürfen sich in der Öffentlichkeit nur noch Personen aus einem Haushalt mit maximal einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt treffen. Zu betreuende Kinder bis einschließlich 14 Jahren sind in NRW von dieser Regelung ausgenommen. 

Private Feste

Partys und private Feste sind verboten. 

Schulen, Kinderbetreuung und Kitas

Die Schulen in Nordrhein-Westfalen unterrichten spätestens ab dem 13. Januar 2021 im Distanzunterricht. Dies gilt für alle Jahrgangsstufen und bis voraussichtlich 14. Februar 2021. Für Kinder der ersten bis sechsten Klassen werden Notbetreuungen in den Schulen angeboten, allerdings kein Unterricht. Eltern, die familiär oder beruflich die Möglichkeit haben, werden gebeten, ihre Kinder möglichst nicht in die Schule zu schicken. 

In Kitas und Kindergärten gilt von Montag, 11. Januar 2021, an ein Coronabetrieb. Die Stundenkontingente werden jeweils um zehn Stunden reduziert. Eltern, die ihre Kinder üblicherweise 45 Stunden/Woche in die Kita schicken, können jetzt nur noch 35 Stunden/Woche in Anspruch nehmen. Wer kann, soll seinen Nachwuchs möglichst zu Hause versorgen. 

Spielplätze

Spielplätze in NRW sind unter Auflagen geöffnet. Begleitpersonen müssen dabei im Sinne des Kontaktverbots den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Es  gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinsichen Maske. Außerdem können Städte und Gemeinden weiterhin selbst festlegen, wie viele Personen sich gleichzeitig auf einem Spielplatz aufhalten dürfen.

Theater und Co.

Ab dem 25. Januar 2021 ist der Betrieb von Autokinos, Autotheatern und ähnlichen Einrichtungen wieder gestattet. Der Abstand zwischen den Fahrzeugen muss mindestens 1,5 Meter betragen.

Großveranstaltungen

Großveranstaltungen sind bis auf Weiteres verboten. Als Großveranstaltungen gelten u. a. Volksfeste, Jahrmärkte, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Sportfeste, Schützenfeste, Weinfeste, Festivals und Musikfeste sowie ähnliche Festveranstaltungen. Auch alle anderen Veranstaltungen und Versammlungen bleiben bis auf weiteres untersagt. Ausnahmen sind Veranstaltungen zur Daseinsfür- und -vorsorge wie z.B. Aufstellungsversammlungen zur Kommunalwahl und Blutspendetermine, aber auch Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien von Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereinen. Hierfür gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

Sportbetrieb

Öffentliche und private Sporteinrichtungen sowie Schwimmbäder sind in der Zeit vom 2. November 2020 bis voraussichtlich 14. Februar 2021 geschlossen. Individualsport wie beispielsweise Joggen ist mit maximal zwei Personen oder dem eigenen Haushalt erlaubt. Profisport ist ohne Zuschauer möglich.

Friseure, Fußpflege, Tätowierer

Der Betrieb ist bis voraussichtlich 14. Februar 2021 verboten.

Fitnesstudios und Sonnenstudios

Fitness- und Sonnenstudios sind mindestens vom 2. November 2020 bis voraussichtlich 14. Februar 2021 geschlossen.

Gastronomie

Restaurants, Cafés und andere gastronomische Einrichungen bleiben bis voraussichtlich 14. Februar 2021 geschlossen. Erlaubt ist die Mitnahmen oder Abholung von Speisen und Getränken. Der Betrieb von Bars und Clubs ist untersagt. 

Alkoholverkauf und Verzehr von Lebensmitteln im Freien

Seit dem 9. Dezember 2020 ist in Nordrhein-Westfalen der Verkauf von alkoholischen Getränken in der Zeit von 23 bis 6 Uhr verboten. Untersagt ist laut Landesverordnung zudem der Verzehr von Lebensmitteln in der Verkaufsstelle (Lebensmittelgeschäft, Kiosk etc.) und in einem Umkreis von mindestens 50 Metern um die Verkaufsstelle, in der die Lebensmittel gekauft worden sind. 

Tourismus und Reisen

National: Touristische Übernachtungen sind in Deutschland bis voraussichtlich 14. Februar 2021 verboten. Die Landesregierung in NRW appelliert an die Bewohnerinnen und Bewohner, auf Skiurlaube im In- und Ausland zu verzichten. Für Reisende, die aus einem Risikogebiet auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Nordrhein-Westfalen einreisen, gilt seit dem 5. Januar 2021 eine zehntägige Einreisequarantäne. Diese kann aber vermieden werden, wenn sich Reisende 48 Stunden vor oder unmittelbar nach ihrer Einreise einem Coronatest (Einreisetestung) unterziehen und das Ergebnis des Tests negativ ist. Ein Corona-Schnelltest ist dabei ausreichend. Die Testkosten müssen dabei selbst getragen werden. 

International: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat eine ganze Reihe von Ländern und Regionen als Risikogebiet ausgewiesen. Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen sich von Oktober an nach der Einreise nach Deutschland in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben, die frühestens nach einem negativen Corona-Test fünf Tage nach der Rückkehr beendet werden kann. Für Reisende ist der Test nur noch bis zum 15. September 2020 kostenfrei. Bund und Länder appellieren, auf nicht notwendige Reisen in Risikogebiete zu verzichten. 

Die komplette Übersicht der Risikogebiete finden Sie hier: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html (tagesaktuelle Änderungen möglich).

Die Coronaschutzverordnung zum Nachlesen

Den genauen Wortlaut der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) gibt es beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen unter folgendem Link: www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-01-21_coronaschvo_ab_25.01.2021_lesefassung_mit_markierungen.pdf

Die Quarantäneverordnung zum Nachlesen

Ab dem 1. Dezember 2020 gilt in Nordrhein-Westfalen einen neue Quarantäneverordnung, die in bestimmten Fällen etwa eine verkürzte Quarantäne vorsieht (sofern lokale Verordnungen nicht anderes vorsehen). Unter folgendem Link ist die Quarantäneverordnung abrufbar: www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/201130_quarantaenevo_0.pdf 

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu SARS-CoV-2 / Covid-19

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Das Coronavirus wird von Mensch zu Mensch durch Husten oder Niesen übertragen.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Die Weltgesundheitsorganisaion (WHO) empiehlt folgende Maßnahmen, die gleichzeitig vor Erkältungs- und Grippeviren schützen:

  • regelmäßig Hände waschen und desinfizieren
  • mindestens einen Meter Abstand von hustenden und niesenden Menschen
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Händeschütteln meiden
  • eine Atemschutzmaske tragen, wenn man selbst Symptome hat
  • in die Ellenbeuge husten (nicht ohne Schutz, nicht in die Hand)
  • Oberflächen in der Umgebung von Erkrankten mit Desinfektionsmittel säubern, die die Kennzeichnung "viruzid" oder "begrenzt viruzid plus" tragen

Zusätzlichen Schutz bietet die Vermeidung von Menschenmengen und der Verzicht auf Reisen.

Kann man sich über Oberflächen (wie Türklinken) oder importierte Waren anstecken?

Das Coronavirus wird in der Regel über Sekrete der Atemwege übertragen, also etwa durch Tröpfchen beim Niesen oder Husten. Gelangen diese Sekrete an Hände, die dann das Gesicht berühren, kann eine Infektion stattfinden. Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Flächen (z. B. auf importierten Waren) bisher nicht dokumentiert. Eine Ansteckung über Oberflächen, die nicht zur unmittelbaren Umgebung eines Infizierten gehören, erscheint derzeit unwahrscheinlich.

Sind Atemmasken sinnvoll?

Der wichtigste Schutz gegenüber einer Ansteckung sind die oben genannten Maßnahmen. Diese sind für einen Schutz vor der Grippe (Influenza) ohnehin überall und jederzeit empfohlen. Wenn sich daneben eine akut an Atemwegsinfektion erkrankte Person im öffentlichen Raum aufhalten muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sinnvoll sein. So verringert sie die Gefahr, andere Menschen durch Tröpfchen, welche beim Husten und Niesen entstehen, anzustecken (Fremdschutz). Nach Informationen der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnahmen wie saubere Hände vernachlässigt werden.

Ab dem 27. April 2020 sind fast in ganz Deutschland Mund-Nase-Schutzmasken in konkret benannten öffentlichen Situationen vorgeschrieben. Dies erübrigt jedoch nicht die Notwendigkeit der Abstandsregel sowie von häufigem Händewaschen.

Weitere Informationen unter www.bergische-krankenkasse.de/schutz

Wie macht sich die Infektion bemerkbar?

Problematisch beim neuartigen Coronavirus ist, dass die Beschwerden stark einer Erkältung oder Grippe ähneln - mit Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber oder auch Durchfall. Experten sehen Fieber in Verbindung mit trockenem Husten als Anzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus an.

Wann sollte man sich auf das Virus testen lassen?

Als Verdachtfall gilt

  • wer Kontakt (länger als 15 Minuten) zu einem Infizierten hatte und Symptome hat.
  • wer Symptome hat und in einem Gesundheitsberuf arbeitet, älter ist oder unter Vorerkrankungen leidet.

Für den Test entnimmt der Arzt einen Abstrich aus dem oberen Hals-Nachen-Rachenraum und schickt diesen ins Labor. Die Kosten dafür übernimmt die BERGISCHE Krankenkasse für Sie, sofern ein Arzt diesen Test angeordnet hat. 

Wieviel Zeit vergeht zwischen Ansteckung und Beginn der Erkrankung?

Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage. So lang ist deshalb auch die Dauer der Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten. In der Regel bricht die Erkrankung jedoch deutlich früher aus. Bekannt sind Erkrankungen, in denen der Virus bereits nach zwei Tagen nachweisbar war.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Derzeit gibt es noch kein wirksames Medikament. Medizinische Experten testen aktuell existente Medikamente für andere Erkrankungen. Es gibt Hinweise darauf, dass das Medikament Remdisivir, ursprünglich zur Behandlung des Ebola-Fiebers entwickelt, den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung verkürzen kann. In den USA und Japan ist es bereits zugelassen, in Europa folgte die Zulassung am 25. Juni. An einem Impfstoff gegen eine Ansteckung mit Sars-CoV-2 wird mit Hochdruck geforscht. Experten gehen davon aus, dass frühestens zum Jahresende 2020 ein Impfstoff zur Verfügung steht. Wann er konkret in Deutschland eingesetzt werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar.

Bis Medikamente verfügbar sind, konzentriert sich die Therapie darauf, die Beschwerden zu lindern und das Immunsystem zu fördern. Zum Beispiel durch genügend Flüssigkeit und die Versorgung von schwer Erkrankten mit Sauerstoff.

Wie verläuft die Erkrankung?

Die WHO geht derzeit davon aus, dass rund 80 Prozent der Infektionen leicht verlaufen, 14 Prozent schwer, sechs Prozent kritisch. Menschen mit leichtem Krankheitsverlauf erholen sich in der Regel innerhalb von 14 Tagen vollständig. Bei Betroffenen mit schwerem Verlauf dauert es zwischen drei und sechs Wochen. Bei kritischem Verlauf ist die Dauer nicht absehbar.

Wie gefährlich ist das Coronavirus im Vergleich zur Grippe?

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist das Coronavirus gefährlicher als die Grippe (Influenza). Die Sterblichkeit liegt im Vergleich höher, d. h. bei 0,7 % (sieben von 1.000 Erkrankten) im Vergleich zu 0,1 bis 0,2 %.

Wer ist besonders gefährdet

  • Ältere Menschen ab 60 Jahren gehören laut RKI zur Risikogruppe
  • Männer sind nach ersten Erkennissen zudem deutlich stärker gefährdet als Frauen.
  • Risikofaktor sind Vorerkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Chronische Atemwegserkrankungen oder Krebs

Welche Länder/Regionen sind besonders betroffen?

Insbesondere die USA, Brasilien, Indien, Russland, Südafrika und Peru sowie die europäischen Länder Italien, Frankreich sind am heftigsten davon betroffen.

In Nordrhein-Westfalen sind nach Bayern und Baden-Württemberg bundesweit die meisten bestätigten Fälle aufgetreten. Aktuelle Informationen national und international bietet das RKI online zu Risikogebieten: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html.

Wie schätzen medizinische Experten die Lage in Deutschland ein?

Die aktuelle Einschätzung des Robert-Koch-Institutes zur Lage in Deutschland finden Sie hier.

Wo finde ich weitere Informationen?

Weitere Informationen zum Coronavirus halten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereit.

Zusätzlich bietet die BZgA über YouTube eine Reihe informativer Videoclips an.

Telefonisch erhalten Sie weitere Informationen hier:

  • Hotline des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums: 0211 9119 1001 (montags bis freitags 7 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr)
  • Bürgertelefon des Bundesministerium für Gesundheit: 030 346 465 100
  • Hotline der Unabhängigen Patientenberatung: 0800 011 77 22
  • Telefonnummern aller Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen hier.

Service in Corona-Zeiten

Hotline Notbetreuung für Kinder (das Angebot gilt ausschließlich für Menschen, die in Solingen wohnen): 0212 290-5353

Wir wissen – es gibt Schöneres als die Krankenkasse zu wechseln.

Deswegen ist bei uns der Wechsel auch so angenehm wie möglich: Sie werden Mitglied und wir machen für Sie den Rest.

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