Ihre BERGISCHE Krankenkasse

in Zeiten der Coronakrise

Wir machen uns für Sie stark – jetzt erst recht! Als Krankenkasse sind wir auch in Zeiten des Coronavirus für Sie da. Und nicht nur das: Wir sehen es als unsere Verantwortung, Sie gut und sicher durch die Krise zu begleiten. Deshalb haben wir die aktuelle Situation zum Anlass genommen, unser Serviceangebot erneut kräftig für Sie zu erweitern.

Service für Sie

Corona Warn App Logo

Corona Warn App

Die Corona Warn App trägt dazu bei, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Sie dokumentiert die digitale Begegnung zweier Smartphones. So kann die App besonders schnell darüber informieren, falls Sie Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Person hatten.

Je schneller Sie diese Information erhalten, desto geringer ist die Gefahr, dass sich viele Menschen anstecken. Deshalb ist die App ein wirksames Mittel, um das Coronavirus einzudämmen. Die Bundesregierung unterstützt die App, weil sie dem Schutz und der Gesundheit der Gemeinschaft dient.

Zum kostenlosen Corona Warn App Download

Was Sie über die Coronaschutzverordnung in NRW wissen sollten

Wie sieht es aktuell in Nordrhein-Westfalen in Sachen Corona aus? 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung informiert tagesaktuell über das Geschehen in NRW. Das sogenannte Corona-Dashboard finden Sie hier. Einen Überblick über die Entwicklung in Deutschland und anderen Längern bietet das Robert Koch-Institut hier.

Ab Mittwoch, 24. November 2021, gilt in NRW eine neue Coronaschutzverordnung. Ziel ist es, die steigende Zahl von Infektionen zu bremsen. Ein Schwerpunkt der Regelungen liegt dafür im Bereich der Freizeit und Kultur. Zum Beispiel für Clubs, Tanzveranstaltungen oder Karneval. Außerdem gelten strengere 3G-Regelungen etwa bei Messen und Konkressen, standesamtlichen Trauungen und nicht freizeitorientierten Versammlungen in Innenräumen. Zentrales Anliegen der Landesregierung ist es, die Impfkampagne voranzutreiben. Aktuell sind mehr als 71 % der Menschen in Nordrhein-Westfalen vollständig geimpft. Die Verordnung gilt jetzt einstweilen bis zum 21. Dezember 2021.


Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

  • Einführung von 2G-Regeln im Kultur- und Freizeitbereich. Zum Beispiel für Kinos, Theater, Ausstellungen, Schwimmbäder und Freizeitparks
  • 2G-plus Regeln in Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen. Zum Beispiel für Clubs, Diskotheken, Tanzveranstaltungen und Karnevalsfeiern
  • Ergänzung der 3G-Regelungen. Zum Beispiel für Schulen, Universtitäten, Messen, Konkressen und beruflicher Bildung
  • Bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern mit Steh- und Sitzplätzen sind die darüber hinausgehende Kapazitäten nur zu 50 % auszulasten
  • Kontrolle und Überprüfung der Regelungen
  • Schüler gelten als getestet aufgrund Teilnahme an Schultests. Kinder bis einschliesslich 15 Jahren sind von 2G und 2G-plus ausgenommen
  • Behörden können mit zusätzlichen Maßnahmen entgegenwirken

Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Punkten finden Sie hier (FAQ) und hier (PDF).

Maskenpflicht

Es besteht eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP oder FFP-2) in folgenden Bereichen

  • im öffentlichen Personennah- und fernverkehr
  • in Innenräumen mit Publikumsverkehr, zum Beispiel beim Einkaufen
  • in Außenbereichen, soweit die zuständige Behörde dies durch Allgemeinverfügung anordnet

Weitere Informationen rund um das Thema Masken finden Sie hier (FAQ). 

Quarantäne

Eine Quarantänepflicht gilt in folgenden Situationen:

  • Personen, deren PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV2 positiv aufgefallen ist.
  • Nicht-immunisierte Angehörige desselben Haushalts von positiv getesteten Menschen.
  • Personen, die Krankheitssymptome zeigen oder ein positives Schnelltestergebnis haben und sich deshalb einen PCR-Test unterziehen müssen - bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses.

Ausführliche Informationen zur Dauer der Quarantäne, Verhaltenshinweise und Ausnahmeregelungen finden Sie hier

 

Antworten auf grundsätzliche Fragen zu SARS-CoV-2 / Covid-19

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Das Coronavirus wird von Mensch zu Mensch durch Husten oder Niesen übertragen.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Die Weltgesundheitsorganisaion (WHO) empfiehlt folgende Maßnahmen, die gleichzeitig vor Erkältungs- und Grippeviren schützen:

  • regelmäßig Hände waschen und desinfizieren
  • mindestens einen Meter Abstand von hustenden und niesenden Menschen
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Händeschütteln meiden
  • eine Atemschutzmaske tragen, wenn man selbst Symptome hat
  • in die Ellenbeuge husten (nicht ohne Schutz, nicht in die Hand)
  • Oberflächen in der Umgebung von Erkrankten mit Desinfektionsmittel säubern, die die Kennzeichnung "viruzid" oder "begrenzt viruzid plus" tragen

Das Robert Koch-Institut (RKI) und die WHO empfehlen die Impfung bzw. Auffrischungsimpfung (Booster) gegen das Coronavirus.

Kann man sich über Oberflächen (wie Türklinken) oder importierte Waren anstecken?

Das Coronavirus wird in der Regel über Sekrete der Atemwege übertragen, also etwa durch Tröpfchen beim Niesen oder Husten. Gelangen diese Sekrete an Hände, die dann das Gesicht berühren, kann eine Infektion stattfinden. Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Flächen (z. B. auf importierten Waren) bisher nicht dokumentiert. Eine Ansteckung über Oberflächen, die nicht zur unmittelbaren Umgebung eines Infizierten gehören, erscheint derzeit unwahrscheinlich.

Anders bei Oberflächen in unmittelbarer Nähe von infizierten Personen: hier ist eine Ansteckung nicht auszuschliessen (weitere Informationen), zum Beispiel bei Einkaufswagen im Supermarkt. Nutzen Sie daher die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Desinfektion von Oberflächen, die Sie berühren, und die möglicherweise vorher von infizierten Personen berührt wurden.

Sind Atemmasken sinnvoll?

Der wichtigste Schutz gegenüber einer Ansteckung sind die oben genannten Maßnahmen. Diese sind für einen Schutz vor der Grippe (Influenza) ohnehin überall und jederzeit empfohlen. Wenn sich daneben eine akut an Atemwegsinfektion erkrankte Person im öffentlichen Raum aufhalten muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sinnvoll bzw. sorgar verpflichtend sein. So verringert sie die Gefahr, andere Menschen durch Tröpfchen, welche beim Husten und Niesen entstehen, anzustecken (Fremdschutz). Nach Informationen der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnahmen wie saubere Hände vernachlässigt werden.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die gültigen Regelungen der Corona-Schutzverordnung. Sie finden aktuelle Informationen hierzu auf dieser Seite unter "Maskenpflicht".

Wie macht sich die Infektion bemerkbar?

Die Infektion mit dem Coronavirus kann sich durch Husten, Schnupfen, Halskratzen, Durchfall und / oder Fieber bemerkbar machen. Sie ist damit zunächst nicht von anderen Atemwegserkrankungen - zum Beispiel der Grippe (Influenza) - anhand der ersten Symptome zu unterscheiden.

Weitere Informationen über den möglichen Verlauf der Erkrankungen finden Sie hier.

Wann sollte man sich auf das Virus testen lassen?

Als Verdachtfall gilt

  • wer Kontakt (länger als 15 Minuten) zu einem Infizierten hatte und Symptome hat.
  • wer Symptome hat und in einem Gesundheitsberuf arbeitet, älter ist oder unter Vorerkrankungen leidet.

Für den Test entnimmt der Arzt einen Abstrich aus dem oberen Hals-Nachen-Rachenraum und schickt diesen ins Labor. Die Kosten dafür übernimmt die BERGISCHE Krankenkasse für Sie, sofern ein Arzt diesen Test angeordnet hat. 

Wieviel Zeit vergeht zwischen Ansteckung und Beginn der Erkrankung?

Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage. So lang ist deshalb auch die Dauer der Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten. In der Regel bricht die Erkrankung jedoch deutlich früher aus. Bekannt sind Erkrankungen, in denen der Virus bereits nach zwei Tagen nachweisbar war.

Wie verläuft die Erkrankung?

Eine Erkrankung mit Corona verläuft meist milde bis moderat. Grippeähnliche Symptome sind typisch (Husten, Fieber, laufende Nase), die sich nach einigen Tagen langsam wieder bessern. Nach circa 14 Tagen sind Erkrankte normalerweise wieder symptomfrei. Bei schweren, jedoch nicht lebensbedrohlichen Verläufen dauert die Erkrankung bis zu 7 Wochen. Es besteht auch die Möglichkeit eines noch längeren, schweren Verlaufes bis hin zum Tod.

Ausführliche Informationen zu Symptomen und Verlauf finden Sie auf der Seite des Robert Koch-Instituts (RKI)

Wie gefährlich ist das Coronavirus im Vergleich zur Grippe?

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist das Coronavirus gefährlicher als die Grippe (Influenza). Die Sterblichkeit liegt im Vergleich höher, d. h. bei 0,7 % (sieben von 1.000 Erkrankten) im Vergleich zu 0,1 bis 0,2 %. Das Krankheitsbild unterscheidet sich bei hinsichtlich der Schwere und Folgen der Erkrankungen. Weitere Informationen hierzu lesen Sie hier.

Wer ist besonders gefährdet?

  • Menschen ab 50 Jahren haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf
  • Risikofaktor sind Grunderkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Chronische Atemwegserkrankungen oder Krebs
  • Bei älteren Menschen mit Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt
  • Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z. B. Erkrankung mit Immunschwäche oder Einnahme von Medikamenten wie Cortison)

Quelle: Robert-Koch Institut (RKI).

Welche Länder/Regionen sind besonders betroffen?

Das Infektionsgeschehen in Deutschland und anderen Ländern ist dynamisch und verändert sich täglich.

Einen stets aktuelle Überblick bietet das sogenannte Dashboard des Robert Koch-Instituts (RKI).

Wie schätzen medizinische Experten die Lage in Deutschland ein?

Die aktuelle Einschätzung des Robert-Koch-Institutes zur Lage in Deutschland finden Sie hier.

Wo finde ich weitere Informationen?

Weitere Informationen zum Coronavirus halten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Robert Koch-Institut (RKI) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereit.

Zusätzlich bietet die BZgA über YouTube eine Reihe informativer Videoclips an.

Telefonisch erhalten Sie weitere Informationen hier:

  • Hotline des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums: 0211 9119 1001 (montags bis freitags 7 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr)
  • Bürgertelefon des Bundesministerium für Gesundheit: 030 346 465 100
  • Hotline der Unabhängigen Patientenberatung: 0800 011 77 22
  • Telefonnummern aller Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen hier.

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Deswegen ist bei uns der Wechsel auch so angenehm wie möglich: Sie werden Mitglied und wir machen für Sie den Rest.

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