Mit Hilfe gut durch den Alltag

Alle Informationen auf einen Blick

Alt werden ist manchmal nicht einfach. Wenn es immer irgendwo drückt und zwickt, wenn Bewegungen nicht mehr so rund laufen und überhaupt so vieles immer schwerer fällt. Zum Glück gibt es dann Menschen, die für Sie da sind. Pflegedienste für zu Hause, Einrichtungen, in denen Sie mit anderen gemeinsam leben und umfassende Unterstützung erfahren. Und auch Hilfen und Schulungen für pflegende Angehörige. Die vielen Angebote Ihrer BERGISCHEN Krankenkasse zur Pflege finden Sie hier übersichtlich zusammengefasst.

Ein Pflegeengpass muss überbrückt werden? Für Urlaubszeiten oder die ersten Wochen nach einer OP gibt es gute Lösungen.

Eine Pflege zu organisieren oder gar selbst einen seiner Lieben zu pflegen, ist ein anspruchsvolles Unternehmen. Eine Pflegeberatung hilft Ihnen auf den Weg – bestens gestärkt mit Tipps und Infos.

Wir sind da, wo Sie sind! Unsere kompetenten Beraterinnen und Berater besuchen Sie gerne zu Hause. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit dem Fachteam.

Sie brauchen einen Termin beim Facharzt? Wir erledigen das gerne für Sie. Ohne Umstände und ohne lange Wartezeiten.

Pflege und Pflegegrade

Alle Informationen auf einen Blick

Wer gilt als pflegebedürftig?

Pflegebedürftig sind Personen, deren Selbstständigkeit aus gesundheitlichen Gründen für mindestens 6 Monate oder auf Dauer beeinträchtigt ist. Also Menschen, die alleine nicht mehr klar kommen, weil sie nach einem Unfall oder aufgrund ihres Alters wesentliche Alltagsaufgaben nicht mehr bewältigen können.


Dafür sind folgende Bereiche maßgeblich:

  • Mobilität, also die körperliche Beweglichkeit
    Beispiele: Treppensteigen, Gehen
     
  • Kognitive (geistige) und kommunikative (soziale) Fähigkeiten
    Beispiele: Orientierung, Alltagshandlungen, Entscheidungen treffen
     
  • Verhaltensweisen
    Beispiele: Abwehr, Antriebslosigkeit
     
  • Selbstversorgung
    Beispiele: Anziehen, Körperpflege, Ernährung
     
  • Krankheiten und deren Therapien
    Beispiele: Medikamenteneinnahme, Wundversorgung, Arztbesuche
     
  • Alltagsleben
    Beispiele: Sozialkontakte pflegen, sich Beschäftigen

Wenn ein Pflegeantrag gestellt wird, betrachtet ein externer Gutachter jeden dieser Bereiche und stellt fest, ob und wie stark eine Beeinträchtigung jeweils gegeben ist. Aus dem Gesamtbild errechnet sich dann der individuelle Pflegegrad.

So beantragen Sie einen Pflegegrad

Wann bekommt man welchen Pflegegrad?

Der Gutachter oder Medizinische Dienst betrachtet die Lebensbereiche der Person, für die ein Pflegeantrag gestellt wurde, nach Punkten. Jeder der Bereiche wird wie folgt bewertet:

  • Selbständig (0 Punkte)
  • Überwiegend selbständig (1 Punkt)
  • Überwiegend unselbständig (2 Punkte)
  • Unselbständig (3 Punkte)

Nach diesem Schema werden in sechs Lebensbereichen zu insgesamt 64 Kriterien Punkte vergeben und gewichtet. Aus dem Gesamtergebnis ergibt sich der persönliche Pflegegrad.

 

Pflegegrade

  • Pflegegrad 1 – geringe Beeinträchtigungen (ab 12,5 Punkten)
  • Pflegegrad 2 – erhebliche Beeinträchtigungen (ab 27 Punkten)
  • Pflegegrad 3 – schwere Beeinträchtigungen (ab 47,5 Punkten)
  • Pflegegrad 4 – schwerste Beeinträchtigungen (ab 70 Punkten)
  • Pflegegrad 5 – schwerste Beeinträchtigungen und besondere Anforderungen (ab 90 Punkten)               

Aus dem Pflegegrad errechnet sich dann der Anspruch auf Pflegegeld oder Pflegesachleistung.

Wir wissen – es gibt Schöneres als die Krankenkasse zu wechseln.

Deswegen ist bei uns der Wechsel auch so angenehm wie möglich: Sie werden Mitglied und wir machen für Sie den Rest.

jetzt Mitglied werden