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Seit Januar 2025 steht dir die elektronische Patientenakte (ePA) zur Verfügung. Die BERGISCHE legt für alle Versicherten automatisch eine ePA an. Falls du das nicht möchtest, kannst du jederzeit widersprechen.
Mit der ePA machen wir den nächsten Schritt in der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. In deiner ePA werden alle relevanten medizinischen Daten sicher und individuell gespeichert – nach höchsten Sicherheitsstandards. So können alle behandelnden Ärztinnen, Ärzte und Leistungserbringer deine Gesundheitsdaten einfacher austauschen und nutzen. Das verbessert die Qualität deiner medizinischen Versorgung.
In der kostenlosen und freiwilligen elektronischen Patientenakte kannst du alle deine Gesundheitsdokumente sicher an einem Ort speichern. Deine Ärztinnen und Ärzte können sich schnell einen umfassenden Überblick über deine Gesundheit verschaffen – allerdings nur, wenn du ihnen diesen Zugriff ermöglichst. Bei einem Umzug oder einem Arztwechsel bleiben deine Daten erhalten und Doppeluntersuchungen können vermieden werden.
Du kannst deine ePA auch jederzeit über die ePA-App selbst verwalten und nutzen.
Für die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) ist die App nicht zwingend erforderlich. Deine ePA kann auch ohne App befüllt werden, und medizinische Fachkräfte wie Ärzte, Psychotherapeuten oder Apotheker haben Zugriff darauf. Allerdings kannst du ohne die App keine Dokumente selbst einsehen, hochladen oder verwalten.
Wenn du die ePA aktiv nutzen möchtest, benötigst du die ePA-App deiner Krankenkasse. Alternativ kannst du eine Person deines Vertrauens benennen, die für dich die ePA in der App verwaltet. Diese Vertretung hat grundsätzlich die gleichen Zugriffsrechte wie du.
Folgende Informationen können in der ePA gespeichert werden:
Hinweis: Ärztinnen und Ärzte können Impfungen, dein zahnärtzliches Bonusheft, den Mutterpass und ähnliche Einträge derzeit noch nicht direkt in deine ePA laden. Du siehst diese Infos nur, wenn sie über die Abrechnung bei uns vorliegen oder wenn du sie selbst ergänzt. Deshalb kann es sein, dass noch nicht alles vollständig ist.
Solltest du der ePA für alle widersprechen wollen, kannst du einfach das Widerspruchsformular ePA ausfüllen.
Hier findest du Informationen zu den häufigsten Fragen. Du möchtest mehr wissen? Rufe einfach an: 0212 2262-400 oder schicke uns eine Nachricht über die BERGISCHE App oder per E-Mail an epa@bergische-krankenkasse.de
Die elektronische Patientenakte (ePA) macht deine medizinische Versorgung effizienter, sicherer und einfacher. Sie sorgt dafür, dass wichtige Gesundheitsdaten immer verfügbar sind – für dich und deine behandelnden Ärztinnen und Ärzte.
Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:
Vermeidung von Doppeluntersuchungen
Alle Untersuchungsergebnisse werden zentral gespeichert und sind für deine behandelnden Ärztinnen und Ärzte jederzeit zugänglich. Das spart Zeit, Kosten und unnötige Belastungen durch doppelte Untersuchungen.
Schnelle und verlässliche Daten im Notfall
Im Notfall können Rettungskräfte und Notärzte sofort auf lebenswichtige Gesundheitsinformationen wie Vorerkrankungen, Allergien oder aktuelle Medikationen zugreifen – für eine schnelle und gezielte Behandlung.
Übersichtlicher Medikationsplan
Mit der ePA erhältst du von Beginn an eine vollständige und weitestgehend automatisiert erstellte digitale Medikationsübersicht. Das erleichtert die Einnahme und verhindert Wechselwirkungen oder Fehleinnahmen.
Lückenlose Anamnese
Du musst dir nicht mehr alle medizinischen Details merken: Deine Krankengeschichte, Befundberichte und Arztbriefe sind zentral gespeichert. So können Ärztinnen und Ärzte fundierte Entscheidungen treffen – auf Basis vollständiger Informationen.
Erleichterter Arztwechsel
Ob Umzug oder Arztwechsel – mit der ePA bleiben deine Gesundheitsdaten immer verfügbar. Neue Ärztinnen und Ärzte können nahtlos an bestehende Behandlungen anknüpfen.
Sichere Hinterlegung sensibler Dokumente
Wichtige Dokumente wie deine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht kannst du sicher in der ePA speichern. So sind sie im Ernstfall schnell auffindbar.
Volle Kontrolle über deine Daten
Du entscheidest, wer Zugriff auf deine ePA hat. Die Verwaltung kann bei Bedarf auch von einer Vertrauensperson übernommen werden.
Einfache Integration und Verwaltung
Alle relevanten medizinischen Informationen fließen automatisch in deine ePA ein. Du musst nichts weiter tun – die Verwaltung deiner Gesundheitsdaten war noch nie so einfach.
Die ePA verbessert deine Gesundheitsversorgung, sorgt für mehr Sicherheit und spart wertvolle Zeit. Deine Gesundheitsdaten sind sicher an einem Ort gespeichert und jederzeit abrufbar – ganz ohne Papierkram.
Alle Versicherten bei uns können die ePA nutzen, unabhängig von deinem Versicherungsstatus. Ob du freiwillig versichert, selbstversichert oder familienversichert bist – die ePA steht dir in jedem Fall zur Verfügung.
Deine ePA wird automatisch angelegt, sobald dein Versicherungsverhältnis bei uns beginnt. Sie ist direkt im Behandlungskontext nutzbar – du oder das medizinische Personal müsst nichts weiter tun.
Hattest du bereits eine ePA bei einer anderen Krankenkasse? Kein Problem! Deine gespeicherten Gesundheitsdaten werden übernommen, sodass du nahtlos auf deine bisherigen Informationen zugreifen kannst.
Die ePA läuft unbegrenzt und ist als lebenslange Akte ausgelegt, sofern du sie nicht kündigst.
Du greifst über die ePA-App auf deine ePA zu und verwaltest dort deine Daten. Lade dir dafür die App in einem der gängigen App-Stores (Apple App Store oder Google Play Store) herunter – sie heißt „BERGISCHE KRANKENKASSE ePA“.
Wichtig: Die ePA-App ist nicht dieselbe App wie die „BERGISCHE App“. Die „BERGISCHE App“ ist unsere Service-App (z. B. für Nachrichten/Dokumente) und nicht die für die ePA.
Die technischen Mindestanforderungen findest du jeweils direkt im App-Store beim Download. Wenn du deine ePA lieber am Computer (Desktop/Laptop) verwalten möchtest, kannst du das ebenfalls tun – Voraussetzung ist ein Kartenlesegerät (für die Gesundheitskarte). Weitere Infos gibt unter www.epaclient.de.
Ja, du kannst deine ePA auch ohne die App nutzen. Im Falle einer Behandlung können Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser oder Apotheken sowohl Daten in deine ePA einstellen als auch vorhandene Daten einsehen, auch wenn du die App nicht nutzt. Außerdem kannst du eine Vertreterin oder einen Vertreter autorisieren, zum Beispiel ein Familienmitglied, deine ePA über die App einzusehen und zu verwalten.
Seit Juli 2025 kannst du deine ePA auch über einen Desktop-PC verwalten. So hast du noch mehr Flexibilität beim Zugriff auf deine Gesundheitsdaten. Weitere Informationen findest du unter www.epaclient.de/. Für die Anmeldung wird ein Kartenlesegerät der Sicherheitsklasse 2 oder 3 benötigt. Außerdem benötigst du deine elektronische Gesundheitskarte sowie die dazugehörige PIN. Diese erhältst du, nachdem du dich bei uns persönlich in einem Kundenzentrum oder über die ePA-App identifiziert hast.
Im Rahmen deiner Behandlung hat deine Ärztin oder dein Arzt Zugriff auf deine ePA – vorausgesetzt, du hast dem nicht widersprochen.
Den Zugriff ermöglichst du ganz einfach, indem du in der Praxis deine elektronische Gesundheitskarte (eGK) in das Kartenlesegerät steckst. Damit erhält deine Ärztin oder dein Arzt für 90 Tage Zugriff auf deine ePA – auch über das aktuelle Abrechnungsquartal hinaus. Steckst du die eGK innerhalb dieser 90 Tage erneut, wird die Frist entsprechend verlängert.
Zusätzlich kannst du über die ePA-App selbst festlegen, wer auf welche Daten zugreifen darf und die Dauer der Zugriffsrechte individuell anpassen.
Ärztinnen, Ärzte und andere berechtigte Personen in medizinischen Einrichtungen können nur im Behandlungskontext auf deine ePA zugreifen. Das bedeutet, der Zugriff ist beispielsweise während eines Arztbesuchs oder bei medizinischen und therapeutischen Maßnahmen möglich. Als technischer Nachweis für den Zugriff dient das Einstecken deiner Gesundheitskarte. Du kannst diesen Zugriff jederzeit über die ePA-App einschränken oder beenden. Zudem wird jeder Zugriff auf deine ePA protokolliert, sodass immer nachvollzogen werden kann, wer wann auf deine Daten zugegriffen hat.
Ärztinnen und Ärzte können im Behandlungskontext auf die Daten in deiner ePA zugreifen. Standardmäßig ist der Zugriff auf 90 Tage festgelegt, um längere Behandlungen abzudecken. Du kannst diesen Zugriff über deine ePA-App jederzeit vorzeitig beenden oder einen längeren Zeitraum festlegen, der über die 90 Tage hinausgeht, zum Beispiel für deine Hausarztpraxis.
Apothekerinnen und Apotheker haben nach dem Scannen deiner elektronischen Gesundheitskarte (eGK) standardmäßig drei Tage lang Zugriff auf deine ePA.
Ja, du kannst selbst medizinische Dokumente in deine ePA einstellen. Diese Dokumente werden als Versichertendokumente gekennzeichnet.
Ja, du kannst selbst Dokumente und Daten aus deiner ePA löschen. Bevor du Informationen löschst, erhältst du einen Warnhinweis, damit du nicht versehentlich oder unbeabsichtigt Daten entfernst.
Überlege vorher, ob es nicht ausreicht, ein Dokument zu verbergen: Verborgene Dokumente sind nur für dich als versicherte Person sichtbar. Sie sind in der App mit einem Schloss-Symbol gekennzeichnet.
So geht’s: Tippe das entsprechende Dokument an, öffne oben rechts das Menü mit den drei Punkten und wähle dann „Dokument verbergen“ oder „Dokument entfernen“.
Ja, als Versicherte/r kannst du entscheiden, welche Dokumente in deiner ePA sichtbar sind. Du hast die Möglichkeit, bestimmte Dokumente nach eigenem Ermessen zu verbergen. Diese Dokumente sind dann nur für dich selbst und für die Ärztinnen und Ärzte sichtbar, denen du explizit Zugriff gewährt hast.
So kannst du ein Dokument verbergen: Tippe in der ePA-App auf das betreffende Dokument, öffne oben rechts das Menü mit den drei Punkten und wähle „Dokument verbergen“. Verborgene Dokumente sind in der App mit einem Schloss-Symbol gekennzeichnet.
Ja, du kannst sehen, wer auf deine ePA zugegriffen hat. Jeder Zugriff auf deine ePA wird protokolliert. So kannst du jederzeit nachvollziehen, wer mit deiner ePA interagiert hat.
So findest du das Protokoll in der ePA-App: Öffne in der Patientenakte oben rechts deinen Avatar, tippe auf „Ihre Patientenakte“, scrolle ganz nach unten und wähle „Aktivitätenprotokoll“.
In deiner ePA werden vor allem wichtige medizinische Befunde und Dokumente auf einen Blick verfügbar sein. Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, Medikationsdaten, Arztbriefe, Entlassbriefe und Befundberichte standardmäßig in die ePA einzustellen. Falls für deine Versorgung notwendig, können auch Informationen aus früheren Behandlungen hinzugefügt werden, sofern du dies wünschst.
Solltest du Bedenken bezüglich besonders sensibler Daten haben, kannst du der Befüllung deiner ePA widersprechen. In solchen Fällen wirst du gesondert über deine Widerspruchsmöglichkeiten informiert.
Ja, beim ersten Zugriff auf deine ePA werden Medikationsdaten aus dem E-Rezept-Fachdienst in deine ePA übertragen. Wenn du keine automatische Datenübertragung wünschst, kannst du dem in deiner ePA widersprechen. Eine Datenübertragung kann zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktiviert werden.
So kannst du in der ePA-App widersprechen bzw. die automatische Übertragung steuern:
Die ePA unterliegt hohen Sicherheitsvorgaben und größtmöglichem Datenschutz. Damit du die ePA-App nutzen kannst, musst du dich einmalig registrieren, sicher identifizieren und anmelden.
Du findest die jeweilige ePA-App deiner Krankenkasse zum Download in den gängigen App Stores. Die BERGISCHE ePA-App findest du bei Apple und Google unter dem Titel „BERGISCHE ePA“.
Die Huawei AppGallery wird nicht unterstützt, weshalb Huawei und Honor Handys, die nach Mitte 2019 erschienen sind, die App nicht downloaden und nutzen können. Betroffen sind alle Huawei Handys ab dem P40. Honor Handys ab dem Honor 50 können jedoch wieder auf den Google PlayStore zugreifen und sind daher nicht weiter davon betroffen (erschienen Sommer 2021).
Die ePA-App wird ab der iOS Version 18 unterstützt. Dies folgt den Sicherheitsempfehlungen von Apple. Bei Android-Geräten wird die ePA-App ab der Android Version 13 unterstützt.
Informationen zur Desktopversion findest du hier.
Beim Starten der App siehst du die Startseite. Durch Klicken auf „Los geht's“ beginnst du die Anmeldung oder Registrierung deines Benutzerkontos.
Du wirst zur bitIAM-Anmeldeseite weitergeleitet. Wenn du bereits ein Konto hast, kannst du dich damit anmelden. Falls noch kein Konto besteht, kannst du durch Klicken auf „Registrieren“ ein neues Konto erstellen.
Für die Registrierung im bitIAM musst du die auf der eGK hinterlegten Stammdaten eingeben. Ein ‚?‘ erklärt, wo du die letzten 6 Stellen der Kennnummer der Karte findest. Die Daten werden im Hintergrund mit den Stammdaten auf deiner eGK überprüft. Bei Übereinstimmung wird ein Benutzerkonto angelegt.
Um die Einrichtung deines bitIAM-Kontos abzuschließen, musst du deine E-Mail-Adresse bestätigen. Dazu erhältst du einen Bestätigungslink per E-Mail, der nur für eine begrenzte Zeit gültig ist. Falls du deine E-Mail-Adresse auf der vorherigen Seite falsch eingegeben hast, kannst du sie ändern und eine neue Bestätigungs-E-Mail anfordern.
Nach der Bestätigung deiner E-Mail-Adresse und der 2-Faktor-Authentifizierung geht’s direkt weiter im Prozess.
Jetzt wirst du aufgefordert, einen App-Code festzulegen. Dieser besteht aus 6 Ziffern und dient als zusätzliche Sicherheit für deine Anmeldung.
Du kannst außerdem entscheiden, ob du die Biometrie deines Smartphones (z. B. Fingerabdruck oder Gesichtserkennung) für zukünftige Logins nutzen möchtest. Einfach den Regler bestätigen – er färbt sich dann ein – und schon ist die Option aktiviert.
Nachdem du deinen App-Code festgelegt und die Biometrie bestätigt hast, musst du den Code noch einmal eingeben, um ihn zu bestätigen. So ist alles sicher und du kannst dich in Zukunft mit deinem neuen Code oder per Biometrie einloggen.
Bei der erstmaligen Einrichtung musst du deine Identität nachweisen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, die sich von Krankenkasse zu Krankenkasse unterscheiden. Bei uns hast du drei Möglichkeiten, deine Identität nachzuweisen:
Diese drei Optionen stellen sicher, dass du schnell und sicher Zugriff auf deine elektronische Patientenakte erhältst.
Hinweis: Eine Identifizierung mit der elektronischen Gesundheitskarte + PIN ist möglich, falls du dich vorher schon mal in der ePA-App identifiziert hast.
Nach der erfolgreichen Identifizierung kannst du die für dich passende Anmeldeoption auswählen. Folgende Möglichkeiten stehen dir zur Verfügung:
Durch Aktivierung der Option „Für alle Anmeldungen merken“ wird die gewählte Anmeldevariante gespeichert, sodass du diesen Schritt in Zukunft überspringen kannst.
Auf diese Weise kannst du dich schnell und sicher bei der ePA-App anmelden und jederzeit auf deine Gesundheitsdaten zugreifen.
Falls du dein Passwort vergessen hast, kannst du es selbst zurücksetzen.
Um den Prozess zu starten, klicke auf „Passwort vergessen“. Sobald du diesen Schritt eingeleitet hast, erhältst du eine E-Mail mit einem Bestätigungscode, den du eingeben musst. Danach bestätige deine Eingabe mit dem Button „Weiter“.
Der Bestätigungscode in der E-Mail kann auch kopiert und eingefügt werden.
Jetzt kannst du ein neues Passwort wählen. Die Hinweise zum Passwort entsprechen denen bei der normalen Passwortvergabe während der Registrierung.
Falls du ein Passwort wählen möchtest, das eines der letzten 3 Passwörter ist, wirst du durch eine Warnmeldung darauf hingewiesen.
Nach erfolgreichem Zurücksetzen des Passworts erhältst du eine direkte Bestätigung. Schließe den Prozess ab, indem du auf „Fertig“ klickst.
Wenn du keinen Zugriff mehr auf die angegebenen Geräte-App-Kombinationen hast, musst du dein Konto zurücksetzen. Dabei werden alle App-Freigaben entfernt.
Für das Zurücksetzen deines Benutzerkontos ist eine Verifikation erforderlich. Du benötigst die letzten 6 Ziffern deiner Kennnummer auf der Gesundheitskarte sowie deine gemeldete Postleitzahl. Ein Infofeld, das erklärt, wo du die Kennnummer findest, befindet sich weiter unten unter „So finden Sie die Kartenkennnummer“.
Nachdem du alle erforderlichen Eingaben gemacht hast, kannst du den Vorgang abschließen, indem du auf „Konto zurücksetzen“ klickst.
Du wirst nun eine Erfolgsmeldung sehen. Bestätige dies mit „Fertig“, um dein Konto neu einzurichten.
Du kannst bis zu fünf Personen als Vertreter für deine ePA festlegen. Diese Vertreterinnen und Vertreter können dann auf deine elektronische Patientenakte zugreifen.
Als Vertreterin oder Vertreter kannst du Personen einsetzen, die ebenfalls in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind. Diese Personen müssen über eine eigene elektronische Gesundheitskarte mit PIN oder eine GesundheitsID verfügen.
Die GesundheitsID ist dabei letztlich das Benutzerkonto für die ePA-App: Sobald sich eine Person in der ePA-App registriert hat, ist sie dafür qualifiziert. Die GesundheitsID ist keine Zahl, sondern eine digitale Identität, die in diesem Fall durch das Benutzerkonto in der ePA-App dargestellt wird.
Nachdem du Vertreterinnen und Vertreter für deine ePA eingerichtet hast, können sie folgende Funktionen nutzen:
Bitte beachte, dass deine Vertreterinnen und Vertreter keine Möglichkeit haben, deine ePA zu löschen, andere Personen als Vertreter zu benennen oder bestehenden Vertreter die Rolle zu entziehen.
Damit du als Vertreterin oder Vertreter auf die ePA einer anderen Person zugreifen kannst, muss diese Person die Vertretung zunächst ermöglichen. Voraussetzung dafür ist, dass die Person entweder:
Falls die PIN nicht vorliegt, kann sie bei uns beantragt werden. Dafür ist eine Identifizierung in einem Kundenzentrum erforderlich.
Sobald die Vertretung eingerichtet ist, kannst du z. B. auf die ePA deiner Kinder, Großeltern oder anderer Angehöriger zugreifen.
So verwaltest du Vertretungen in der ePA-App:
Tippe oben rechts auf deinen Avatar → „Alle Patientenakten“ → dort kannst du die Vertretungen verwalten und zwischen den Akten wechseln.
Ja, deine Daten in der ePA sind sicher. Die sichere Nutzung von Gesundheitsdaten ist eine Grundvoraussetzung für die ePA. Die ePA wird datenschutzkonform umgesetzt, und deine Daten werden auf sicheren Servern innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI) gespeichert sowie verschlüsselt abgelegt. Die Kommunikation zwischen den Komponenten der ePA erfolgt Ende-zu-Ende verschlüsselt. Nur du, deine Vertreterin oder dein Vertreter und diejenigen, die aufgrund des Behandlungskontexts eine Berechtigung haben, können die Inhalte einsehen. Wir als Krankenkasse haben keinen Zugriff auf deine ePA-Inhalte.
Pseudonymisierung bezeichnet den Prozess, bei dem personenbezogene Daten, wie Name oder Geburtsdatum, entfernt und durch Codes oder Identifikationsnummern ersetzt werden. Diese Maßnahme schützt deine persönlichen Informationen und erleichtert gleichzeitig die Nutzung der Daten für bestimmte Zwecke.
Pseudonymisierte Daten können beispielsweise für Forschungszwecke verwendet werden, um die Entwicklung neuer Therapien für seltene Erkrankungen voranzutreiben, ohne dass deine Identität offengelegt wird.
Vor der Weitergabe von Daten aus deiner ePA-App werden alle personenbezogenen Daten durch Vor Pseudonymisierungsschablonen anonymisiert. Im Forschungsdatenzentrum Gesundheit erhalten die Daten ein Pseudonym, das mithilfe eines speziellen Algorithmus aus der Krankenversicherungsnummer erstellt wird. Dieses Pseudonymisierungsverfahren wird vom Robert-Koch-Institut in Zusammenarbeit mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt.
Die Daten deiner elektronischen Patientenakte (ePA) werden sicher und verschlüsselt in den ePA-Aktensystemen der jeweiligen Betreiber gespeichert. Diese Systeme sind Teil der Telematikinfrastruktur und die Server werden bundesweit gehostet. Sie unterliegen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und werden im Rahmen des Zulassungsverfahrens der gematik auf ihre sicherheitstechnische Eignung von unabhängigen Gutachtern überprüft.
Gesamtwiderspruch: Durch diesen Widerspruch werden automatisch alle anderen Nutzungsbereiche der ePA ebenfalls abgelehnt. Es wird keine ePA-Aktenanlage durchgeführt, falls du bereits eine ePA besitzt, wird diese gelöscht.
Einstellen von Daten aus dem E-Rezept Fachdienst: Seit Januar 2025 kannst du die elektronische Medikationsliste zur Unterstützung deiner Behandlung nutzen. Die elektronische Medikationsliste enthält automatisch alle mittels E-Rezept verordneten und auf Basis der Verordnungen an dich abgegebenen Arzneimittel. Mithilfe dieser Informationen hast du und deine Leistungserbringenden einen schnellen Überblick über deine Medikation.
Teilnahme am digital gestützten Medikationsprozess (dgMP): Der digitale Medikationsprozess baut auf den Daten der elektronischen Medikationsliste auf und erweitert diese um Daten zur Prüfung der Sicherheit Ihrer Arzneimitteltherapie (wie z. B. dein Köpergewicht oder Informationen zu deiner Nierenfunktion) sowie die Unterstützung der Leistungserbringenden bei der Erstellung deines elektronischen Medikationsplans direkt aus der ePA. Der digitale Medikationsprozess trägt z. B. durch die Unterstützung bei der Vermeidung unerwünschter Arzneimittelwechselwirkungen zu deiner Gesundheit bei.
Nutzung der Daten zu Forschungszwecken (Sekundärnutzung): Die ePA-Daten möglichst vieler Menschen in Deutschland können wichtige Erkenntnisse für die künftige Gestaltung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung liefern. Die Bereitstellung der Daten aus deiner ePA zu gemeinwohlorientierten Zwecken ist freiwillig. Du kannst damit z. B. die Versorgungsforschung unterstützen und zur Verbesserung der Sicherheit und Qualität der Versorgung, der Prävention und der Pflege beitragen. Welche Zwecke als gemeinwohlorientiert gelten und wer die Daten nutzen darf, wird gesetzlich festgelegt. Auf dieser Grundlage kontrolliert das Forschungsdatenzentrum beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Weiternutzung der Daten.
Wichtig ist dabei: Sämtliche Daten aus deiner ePA werden dazu pseudonymisiert. Sie sind also nicht unmittelbar auf dich persönlich zurückzuführen, liefern aber wichtige Informationen zur gesundheitlichen Versorgung in Deutschland und können bei der Weiterentwicklung unseres Gesundheitswesens helfen.
Einstellen von Daten zu in Anspruch genommen Leistungen: Gegenüber deiner Krankenkasse hast du Anspruch auf die automatische Bereitstellung von Daten über die von dir in Anspruch genommenen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Aufgrund von festgelegten Prozessen und Abrechnungsprüfungen durch die Krankenkassen, kann sich die Bereitstellung dieser Daten zeitlich erheblich verzögern. Informationen zu den Kosten sind nicht Gegenstand der Datenbereitstellung der Krankenkassen.
Als gesetzlich Versicherter werden wir verpflichtet, dir automatisch eine ePA anzulegen, es sei denn, du widersprichst. Du kannst deinen Widerspruch bequem online über unsere Website, unten auf der Seite, einreichen. Selbstverständlich kannst du deinen Widerspruch auch schriftlich per E-Mail oder postalisch einreichen.
Ein Widerspruch ist auch nach der Bereitstellung der ePA möglich und führt zur Löschung deiner Akte.
Grundsätzlich werden die Daten aus deiner ePA nur pseudonymisiert zu Forschungszwecken verwendet. In der ePA-App ist die Datenfreigabe für Forschungszwecke standardmäßig aktiviert, kann jedoch jederzeit ein- oder ausgeschaltet werden.
Wir sind verpflichtet, die ePA eines Versicherten zwölf Monate nach Kenntnis seines Todes zu löschen. Ausnahmen gelten nur, wenn berechtigte Interessen Dritter geltend gemacht und nachgewiesen werden.
Ja, auch für Kinder und Jugendliche wird eine ePA eingerichtet. Der Widerspruch gegen die Einrichtung einer ePA für Kinder und Jugendliche muss von den gesetzlichen Vertretern eingelegt werden.
Jugendliche, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, können selbst über die ePA entscheiden und einen Widerspruch zurücknehmen, wenn ihre gesetzlichen Vertreter zuvor widersprochen haben. Bei Neugeborenen wird die ePA angelegt, sofern dem nicht widersprochen wurde.
Wenn du die Krankenkasse wechselst, werden alle Inhalte deiner ePA automatisch in die ePA-Anwendung deiner neuen Krankenkasse übertragen. Du musst hier nicht aktiv werden, auch nicht beim Wechsel zwischen gesetzlicher und privater Krankenkasse. Alle Einstellungen in deiner ePA bleiben nach dem Wechsel erhalten.
Von deiner neuen Krankenkasse erhältst du eine Benachrichtigung, dass deine ePA automatisch übertragen wurde. Falls du bei uns ursprünglich der Einrichtung der ePA widersprochen hast, wird die neue Krankenkasse darüber informiert und der Widerspruch bleibt bestehen.
Ja. Dein Zugang zu unseren Leistungen bleibt unverändert, unabhängig davon, ob du die ePA nutzt oder nicht. Solltest du Schwierigkeiten beim Login in deine ePA haben, hast du weiterhin wie gewohnt Zugang und Anspruch auf alle Leistungen von uns. Bei Login-Problemen stehen wir dir zur Seite und helfen dir, diese zu beheben.
Deine ePA wird dir automatisch von uns bereitgestellt. Bei Fragen rund um deine ePA stehen wir dir gerne zur Verfügung. Bitte beachte, dass wir dir zwar Unterstützung bei Problemen bieten können, jedoch nicht bei der eigentlichen Installation der ePA helfen dürfen.
Versichertenhelpdesk (VHD) / Ombudsstelle
Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 17 Uhr
Telefon 0212 2262-400
E-Mail epa@bergische-krankenkasse.de