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Echte Nähe bedeutet für uns, dass du dich auf uns verlassen kannst – besonders, wenn es um die Gesundheit deines Babys geht. Deshalb übernehmen wir als BERGISCHE die Kosten für die RSV Prophylaxe bei Säuglingen vollständig. Hier erfährst du alles Wichtige, was RSV ist und warum du dein Baby dagegen schützen solltest.
Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist eine der häufigsten Ursachen für schwere Atemwegsinfektionen bei Babys. Fast alle Kinder stecken sich in den ersten zwei Lebensjahren damit an. Bei den meisten verläuft es wie eine normale Erkältung. Doch bei Säuglingen – besonders in den ersten Lebensmonaten – kann RSV zu Bronchiolitis oder Lungenentzündung führen und einen Krankenhausaufenthalt nötig machen.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher seit 2024 für alle Neugeborenen und Säuglinge eine RSV Prophylaxe in ihrer ersten RSV-Saison.
Die RSV-Prophylaxe für Babys ist eine gesetzliche Leistung und wird vollständig von deiner gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Die RSV Prophylaxe für Säuglinge ist keine klassische Impfung, sondern eine passive Immunisierung. Dein Baby bekommt fertige Antikörper gespritzt, die sofort wirken.
Einmalige Injektion in den Oberschenkel (intramuskulär)
Keine Mehrfachdosen nötig – eine Gabe reicht für die gesamte RSV-Saison
Kann gleichzeitig mit anderen Standardimpfungen erfolgen
Während Erwachsene (Senioren und Risikopatienten) gegen RSV geimpft werden, erhalten Säuglinge gegen RSV eine Prophylaxe. Der Unterschied: Bei einer Impfung wird ein Antigen gespritzt, das den Körper dazu anregt, Antikörper zu bilden. Das dauert etwa zwei Wochen. Das Immunsystem eines Neugeborenen ist dafür noch nicht ausgereift genug. Deshalb werden bei der RSV-Prophylaxe für Säuglinge direkt fertige Antikörper gespritzt. Vorteil: Der Schutz wirkt sofort.
| Merkmal | RSV Prophylaxe | RSV Impfung (aktiv) |
|---|---|---|
| Was wird gegeben? | Fertige Antikörper | Impfstoff (Antigen) |
| Wer bildet Abwehrkräfte? | Nicht nötig – Antikörper sind sofort da | Immunsystem muss aktiv werden |
| Schutzbeginn | Sofort | Nach ca. 2 Wochen |
| Schutzdauer | Eine RSV-Saison (ca. 5–6 Monate) | Länger, durch Gedächtniszellen |
| Für wen? | Alle Säuglinge im 1. Lebensjahr | Senioren, Risikogruppen (nicht für Babys zugelassen) |
Die RSV-Saison geht in Deutschland in der Regel von Oktober bis März. Während dieser Zeit sollte dein Baby in seinem ersten Lebensjahr geschützt sein. Deshalb richtet sich der richtige Zeitpunkt für die RSV-Prophylaxe nach dem Geburtsdatum deines Babys.
Für Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen besteht bis zum 2. Geburtstag Anspruch auf eine zweite Prophylaxe in der nächsten Saison. Das ist zum Beispiel der Fall bei
Wenn dein Baby eine dieser oder auch eine andere Vorerkrankung hat, sprich am besten mit deinem Kinderarzt, ob eine erneute Prophylaxe vor der 2. Saison sinnvoll ist.
Die RSV Prophylaxe, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Nirsemivab, ist gut erforscht und gilt als sicher. In Studien zeigten sich nur milde Nebenwirkungen, die denen bei anderen Impfungen ähneln:
Leichte Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle
Gelegentlich Hautausschlag oder Fieber
Schwere Nebenwirkungen sind sehr selten
Der Schutz wirkt sofort nach der Gabe und hält für die gesamte RSV-Saison an (ca. 5–6 Monate).
Ja, es gibt eine Alternative zur RSV-Prophylaxe: eine RSV-Impfung der Mutter in der Schwangerschaft. Wenn die Mutter zwischen der 32. und 36. Schwangerschaftswoche geimpft wird, gelangen die Antikörper über die Plazenta zum Baby und schützen es nach der Geburt für etwa 6 Monate.
Beide Methoden sind wirksam. Studien deuten jedoch darauf hin, dass die RSV Prophylaxe beim Baby teilweise einen noch besseren Schutz vor Krankenhausaufenthalten bietet – besonders, wenn die Mutter erst spät in der Schwangerschaft geimpft wurde.
Es liegt keine STIKO-Empfehlung für die RSV-Impfung in der Schwangerschaft vor. Daher werden die Kosten in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.
Gute Nachricht: Die Kosten für die RSV-Prophylaxe im ersten Lebensjahr werden von der gesetzlichen Krankenkasse vollständig übernommen.
Als BERGISCHE zahlen wir die vollständigen Kosten für:
Einmalige RSV-Prophylaxe für alle Säuglinge im ersten Lebensjahr (unter 12 Monaten)
Zweite Prophylaxe im 2. Lebensjahr bei Vorliegen wichtiger Risikofaktoren
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