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24 Stunden offline – würdest du das schaffen?
Für viele Menschen ist das Smartphone längst ständiger Begleiter: morgens nach dem Aufwachen, zwischendurch im Alltag und oft sogar bis kurz vor dem Einschlafen. Genau hier setzt die Aktion „One Day Off“ an. Der bundesweite Aktionstag möchte zeigen, wie bewusstes Abschalten helfen kann, den eigenen Umgang mit digitalen Medien neu wahrzunehmen – ohne Verbote, aber mit ehrlicher Selbstreflexion.
Am 7. Juli 2026 beteiligt sich auch die BERGISCHE KRANKENKASSE am Projekttag „ODO – One Day Off“ gemeinsam mit dem Mediensuchtprävention NRW e. V. Ziel der Aktion ist es, Medienkompetenz zu stärken und Menschen dabei zu unterstützen, digitale Medien sicher, gesund und selbstbestimmt zu nutzen.
Text: Michael Ganter, Carolin Kubo
Die Idee hinter One Day Off ist bewusst einfach:
Für 24 Stunden bleibt das Smartphone aus. Keine Social-Media-Feeds, keine Dauerbenachrichtigungen, kein permanentes Scrollen.
Der Fokus liegt dabei nicht auf Verzicht oder Kontrolle. Stattdessen geht es darum, die eigene Mediennutzung bewusster wahrzunehmen:
Viele Teilnehmende berichten nach der One Day Off Aktion, dass sie sich konzentrierter fühlen, mehr direkte Gespräche führen oder überhaupt erst bemerken, wie häufig digitale Ablenkung den Alltag beeinflusst.
Digitale Medien prägen längst alle Lebensbereiche. Kommunikation, Lernen, Unterhaltung und Informationssuche finden heute selbstverständlich online statt. Gleichzeitig wachsen aber auch die Herausforderungen:
Genau deshalb setzt der One Day Off Aktionstag auf Aufklärung statt Verbote. Menschen sollen lernen, Risiken frühzeitig zu erkennen und digitale Angebote bewusst zu nutzen.
Gerade Jugendliche erleben digitale Medien oft als selbstverständlichen Teil ihres Alltags. Deshalb funktioniert Prävention besonders gut, wenn sie nicht belehrend wirkt.
Die One Day Off Aktion verfolgt genau diesen Ansatz:
Nicht der Verzicht steht im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung.
Was passiert, wenn das Handy plötzlich keine Rolle mehr spielt?
Wie verändert sich Aufmerksamkeit?
Welche Gewohnheiten fallen auf?
Dieser Perspektivwechsel kann helfen, das eigene Verhalten nachhaltiger zu reflektieren als reine Regeln oder Verbote.
Unterstützt wird der Aktionstag unter anderem von Okka Gundel, Jonas Hector und Lena Zingsheim-Zobel.
Medienkompetenz ist längst kein Thema mehr nur für junge Menschen. Auch ältere Generationen nutzen digitale Angebote immer häufiger – etwa zur Kommunikation mit Familie und Freunden, für Online-Banking oder zur Informationssuche.
Gleichzeitig steigt das Risiko für digitale Betrugsversuche:
Die BERGISCHE KRANKENKASSE setzt deshalb auf gezielte Präventionsangebote und Aufklärung rund um sicheres Surfen, Datenschutz und digitale Sicherheit.
Auch Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil des Alltags – sei es als digitale Assistenz, bei der Informationssuche oder in Apps zur Organisation und Unterstützung.
Doch auch hier gilt:
KI kann Orientierung geben, ersetzt aber keine verlässliche menschliche Beratung. Inhalte können fehlerhaft, unvollständig oder verzerrt sein.
Medienkompetenz bedeutet deshalb heute auch, KI kritisch einordnen zu können:
Bereits im Mai 2026 haben unsere Kollegen das Thema bei einer Fachtagung in der BayArena vertieft. Gemeinsam mit dem Mediensuchtprävention NRW e. V. beschäftigte sich die BERGISCHE dort mit der Prävention von Gaming-Sucht bei Jugendlichen.
Fachleute weisen darauf hin, dass problematische Nutzung oft schleichend beginnt:
Der Fokus der Veranstaltung lag darauf, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und Jugendliche besser zu unterstützen.
Prävention und Vorsorgen stehen bei der BERGISCHEN ganz weit oben. Ein entspannt-gesunder Lebensstil im Alltag, Erkrankungen vorbeugen und Risiken frühzeitig erkennen: Das sind die Säulen für ein gesundes Leben. Wir unterstützen euch dabei auf vielfältige Weise, zum Beispiel mit
Für Erwachsene und Kinder gehören dazu auch zertifizierte Kurse aus den Bereichen:
Viele dieser Angebote lassen sich flexibel in den Alltag integrieren – auch digital.
Weitere Informationen findest du hier: Präventionsangebote der BERGISCHEN
Der One Day Off Aktionstag zeigt, dass bewusster Medienumgang nicht mit Verboten beginnt, sondern mit Aufmerksamkeit für das eigene Verhalten.
Ein Tag ohne Smartphone löst nicht alle digitalen Herausforderungen. Aber er kann helfen, Gewohnheiten sichtbar zu machen, neue Perspektiven zu gewinnen und den eigenen Medienkonsum bewusster zu gestalten.
Denn echte Medienkompetenz bedeutet heute nicht, digitale Medien zu vermeiden – sondern sie sicher, kritisch und gesund nutzen zu können.
Am 7. Juli 2026 findet der bundesweite Projekttag „ODO – one day off“ statt.
Vorrangig richtet sich die Aktion an Schulen, Vereine, Jugendeinrichtungen und Betriebe. Mitmachen kann aber jeder.
Es gibt kein geregeltes Teilnahmeverfahren – mach einfach mit und leg dein Smartphone für einen Tag zur Seite. 24 Stunden ohne Handy: Das ist der Weg.
Der Aktionstag #ODO – One Day Off ist eine Initiative des Mediensuchtprävention NRW e. V.