Mann, geh hin!

Zeit, sich den Vorsorgen zu stellen

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Männer sterben früher als Frauen. Einer der Gründe: Sie drücken sich zu oft vor Vorsorgeterminen. Aus Angst, Bequemlichkeit oder falschem Stolz. Dabei ist klar: Wer hingeht, lebt länger und besser. Zeit also, die Ausreden zu beenden.

von Michael Ganter

 

In kaum einem Bereich handeln Männer so widersprüchlich wie bei der Gesundheit. Sie informieren sich, reden mit Freunden über Fitness oder Leistungsfähigkeit und meiden gleichzeitig den Arzt. Fast jeder Mann kennt die Angebote. Auch die BERGISCHE informiert regelmäßig über alle Kanäle und mit dem BERGISCHEN Vorsorge- und Impferinnerungsservice hilft sie zuverlässig dabei, anstehende Vorsorgeuntersuchungen im Blick zu behalten. Es fehlt also nicht an Wissen, sondern an Verantwortung sich selbst und der eigenen Familie gegenüber. Das hat Folgen. Männer sterben in Deutschland im Durchschnitt rund fünf Jahre früher als Frauen. Ursachen sind vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Stoffwechselstörungen wie Diabetes. Alles Krankheiten, die man durch Vorsorge deutlich früher entdecken und oft auch verhindern könnte.

Dass Männer seltener Vorsorge nutzen, ist wissenschaftlich belegt. Mehr als ein Viertel bleibt fern, weil sie Angst vor einer möglichen Diagnose haben. Andere schieben Termine endlos vor sich her oder halten sich für unverwundbar. Das Bild vom „harten Kerl“, der alles aushält, wirkt bis heute nach – mit gravierenden Konsequenzen. Die Forschung zeigt: Männer, die Vorsorge ernst nehmen, haben nicht nur ein geringeres Sterberisiko, sondern profitieren auch von mehr gesunden Lebensjahren. Prävention rettet nicht nur Leben, sie schenkt Lebensqualität – Zeit mit Familie, Freunden und für die eigenen Ziele.

Moderne Vorsorge für Männer

Vorsorge ist kein Relikt aus der Vergangenheit, sondern moderner denn je. Wer an unangenehme Untersuchungen denkt, sollte sein Bild dringend aktualisieren. Heute gilt: präziser, schneller, individueller. Das sind die Must-Haves:

  • Check-up ab 35: Der Hausarzt untersucht Blutdruck, Nierenwerte und Stoffwechsel. Ein einfacher, aber effektiver Rundum-Check.
  • Prostata ab 45: Statt der Tastuntersuchung steht ein PSA-Test als Prämie im FlexiBonus² zur Wahl, ergänzt durch moderne Bildgebung. So wird mit weniger Eingriffen zuverlässiger erkannt, ob Handlungsbedarf besteht.
  • Darm ab 50: Stuhltest oder Koloskopie – zwei Wege, die beide Sicherheit bringen. Wer die Untersuchung wagt, hat gute Chancen, Krebs zu verhindern.
  • Bauchaorta ab 65: Ein kurzer Ultraschall zeigt, ob die Hauptschlagader gefährlich erweitert ist. Eine kleine Untersuchung mit großem Effekt.

Diese Angebote sind kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Und sie sind kein Angriff auf die Freiheit, sondern eine Einladung zu mehr Lebensqualität. Wer frühzeitig Klarheit hat, kann aktiv gegensteuern statt später in der Notaufnahme überrascht zu werden.

Die Zusatzangebote der BERGISCHEN für Männergesundheit

Die BERGISCHE KRANKENKASSE nimmt Männern diese Hürde ab. Der Vorsorge- und Impferinnerungsservice in der BERGISCHEN Service-App sorgt dafür, dass Termine nicht in Vergessenheit geraten. Dazu kommen Extras, die über die gesetzlichen Leistungen hinausgehen: Hautkrebs- und Glaukomscreenings, FOBplus-Stuhltest, PSA-Messung, Osteoporose-Screening, sportmedizinische Untersuchungen, professionelle Zahnreinigung, Zahnersatz, Reiseschutzimpfungen und Gesundheitskurse. Über das FlexiBonus²-Programm lassen sich bis zu 1.500 € jährlich für Vorsorgeleistungen nutzen. Als Belohnung winken bis zu 300 € für eine Prämie oder 130 € Cashback. Vorsorge wird mit der BERGISCHEN nicht nur medizinisch, sondern auch finanziell attraktiv.

Psychologie und männliche Rollenbilder

Warum kneifen so viele Männer, wenn eine Vorsorge ansteht? Weil Gesundheit in vielen Männerbiografien keinen Platz bekommt. Wer gelernt hat, „funktionieren“ zu müssen, redet ungern über Schwächen. Wer sich in Familie oder Beruf stark zeigen will, überspielt Warnsignale. Doch Stärke heißt nicht, Beschwerden zu verdrängen. Stärke heißt, Verantwortung zu übernehmen.

Hinzu kommt ein psychologischer Effekt: Lieber keine Untersuchung, als mit einem Befund konfrontiert zu werden. Das ist so, als würde man den Rauchmelder abmontieren, um vom Feuer nichts mitzubekommen. Doch dieser Gedanke ist trügerisch. Eine nicht gestellte Diagnose verhindert keine Krankheit, sie verhindert nur, dass man rechtzeitig reagieren kann. Wer hingeht, gewinnt Klarheit. Wer wegbleibt, riskiert bewusst.

Der Vergleich: Bereitschaft zur Investition in die Gesundheit vs. im Alltag

Männer sind in anderen Lebensbereichen erstaunlich konsequent. Für das eigene Auto ist kein Weg zu weit, für den Lieblingsverein kein Spieltermin zu unwichtig, für die eigene Gesundheit dagegen schon – absurder geht’s kaum. Im Job wird die jährliche Leistungsbewertung akzeptiert, im Sport das Trainingsziel verfolgt. Nur beim eigenen Körper wird gezögert. Dabei ist die Investition in Gesundheit die wertvollste, die man machen kann.

Stellen wir uns vor, eine Untersuchung wäre ein sportlicher Check oder ein Update fürs Betriebssystem: Pflicht, nützlich und unverzichtbar. Genau so sollten Männer Vorsorge betrachten. Ein kurzer Termin, ein kleiner Test und im Gegenzug Sicherheit für viele Jahre. Vorsorge ist nicht lästig, sie ist ein Upgrade für das Leben.

Echte Stärke bei Männern

Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Männer, geht zur Vorsorge! Echte Stärke ist nicht das Zögern, sondern das Handeln. Echte Verantwortung ist es, für sich selbst zu sorgen. Echter Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotzdem hinzugehen.

 

Für euch, Männer! Das gibt's von der BERGISCHEN

  • Vorsorge- und Impferinnerungsservice in der BERGISCHEN Service-App
  • Hautkrebs- und Glaukomscreenings
  • FOBplus-Stuhltest
  • PSA-Messung

und viele mehr! Außerdem sammelst du mit all deinen Vorsorgen Prämienguthaben im FlexiBonus², das du gegen Prämien oder Cashback eintauschen kannst.

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