v.l.: Hermann-Josef Belke und Ronja von der BERGISCHEN im Interview
Dank Vorsorge zurück im Leben: Warum der 66-jährige Hermann-Josef Belke heute bewusster läuft als je zuvor und was wir alle von seinem Kampfgeist lernen können.
Text: Debora Markelj
Der leidenschaftliche Ausdauersportler ist kein Mann der leisen Töne, wenn es um seine sportlichen Ambitionen geht. Zeit seines Lebens war der Gärtner und Gartenlandschaftsarchitekt aus dem Hochsauerland aktiv – ob beim Fußball, bei Alpenüberquerungen mit dem Rad oder auf der Marathonstrecke. Doch Belke verkörpert auch eine Realität, die viele Berufstätige teilen: In den Jahren vor seiner Erkrankung forderte die Selbstständigkeit ihren Tribut. Existenzsicherung und Stress ließen kaum noch Raum für den geliebten Sport; er vernachlässigte seinen Körper.
Heute spricht er jedoch aus einer Position der Stärke und Glaubwürdigkeit zu uns. Als ein Sportler, der trotz einer totalen Magenentfernung Bestzeiten läuft, ist er das lebende Beispiel dafür, was mit eisernem Willen und professioneller Unterstützung möglich ist.
Im Februar 2020 änderte ein einziger Termin alles. Was als Routine-Früherkennung geplant war, endete in der Diagnose eines 5 cm großen bösartigen Tumors in der Speiseröhre und im Magen. Die Überlebenschance? Unter 10 %. Es folgte ein medizinischer Marathon: Chemotherapien und eine 8,5-stündige Operation, bei der sein kompletter Magen und Teile der Speiseröhre entfernt wurden. „Ich musste mit allem rechnen, auch dass ich es nicht schaffe“, erinnert sich Belke. Doch er entschied sich gegen das Aufgeben. Unterstützt von einer WhatsApp-Gruppe namens „Hermann wird gesund“ und seiner Familie kämpfte er sich zurück. Der emotionalste Moment dieser Reise: Nur 18 Monate nach der OP lief er seinen 102. Marathon – seine Familie unterstütze ihn entlang der Strecke in Berlin. Für Belke ist Sport heute weit mehr als Bewegung; es ist „Teil seiner Lebensqualität“ und ein Mittel zur mentalen Erholung.
v.l.: Hermann-Josef Belke und Ronja von der BERGISCHEN im Interview
Dass Hermann-Josef Belke heute noch seine Geschichte erzählen kann, verdankt er der Früherkennung durch seinen aufmerksamen Arzt. Die Überlebenschance ist bei früher Erkennung um ein Vielfaches höher. Auch sein Alltag als „Läufer ohne Magen“ folgt einer klaren Logik: Er muss sehr langsam essen und auf viele kleine Portionen setzen. Sogar die Zahnpflege wurde zur Wissenschaft, da fehlende Magenenzyme und verändertes Essverhalten seine Mundflora verändern.
Um seine Ambitionen sicher zu unterstützen, nutzt er konsequent die sportmedizinische Untersuchung. Hier zeigt sich für ihn der besondere Wert seiner Krankenkasse: Er ist „wahnsinnig dankbar“ für dieses Angebot, das er als überdurchschnittlich professionell empfindet. Für ihn ist der Check-up weit mehr als eine Pflichtaufgabe – es ist eine wertvolle Leistungsdiagnostik. Das detaillierte Feedback über seinen körperlichen Zustand gibt ihm die Sicherheit, genau zu wissen, was er im Training richtig macht und wo er nachsteuern muss. Dass die BERGISCHE ihn hierbei im Rahmen des FlexiBonus² so stark unterstützt, empfindet er als maximalen Rückenwind für seine sportlichen Ziele.
Der passionierte Läufer ist überzeugt: Die Krankheit war für ihn auch eine Chance, bewusster zu leben. Neben den medizinischen Leistungen schätzt er bei der BERGISCHEN vor allem die Menschlichkeit: Den persönlichen Kontakt und das gute Gefühl, dass am anderen Ende der Leitung tatsächlich „jemand ans Telefon geht“.
Sein wichtigster Rat für den Alltag ist so simpel wie effektiv: „Es gibt überhaupt gar keinen Grund zu warten, bis der Körper Signale sendet“. Vorsorgetermine sollten nicht aufgeschoben, sondern als feste Termine mit sich selbst wahrgenommen werden. Dabei plädiert er für eine gesunde Selbsteinschätzung: Es gilt, realistische Ziele zu setzen und den Sport altersgemäß zu genießen. Für ihn bedeutet das heute pure Lebensqualität.
Die BERGISCHE Krankenkasse unterstützt dich bei deinen gesunden sportlichen Zielen: Im Rahmen unseres FlexiBonus² bezuschussen wir deine sportmedizinische Untersuchung mit bis zu 300 € pro Jahr. Ob Anamnese, Belastungs-EKG oder Lungenfunktionstest: Wir sorgen dafür, dass du auf der sicheren Seite trainierst.